Star Wars: The Old Republic - Grauer Rat

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 von Borbra

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BeitragThema: von Borbra   Di Okt 18, 2011 7:49 am

Wie ich meinen char in dem Spiel nennen werde weiß ich noch nicht, Revan geht ja nicht, von daher mal sehen, aber hier ist die "Anfangsgeschichte" zu ihm.

Blitze erhellten die Finsternis der Nacht, sie waren Vorboten des Donners, der immer wieder grollend über das weite Land rollte. In Mitten dieser, von stürmischen Winden gepeitschten Nacht, ragte die Bastion hoch über ihn auf. Auf diesem alten, zerfurchten und vernarbten Felsen, den man dem Planeten Borbra gegeben hatte, gab es nicht genug Leben um einen Raumkreuzer zu füllen. Dies war der Grund warum dieser imperiale Außenposten noch nicht entdeckt worden war. Fast niemand im Orden hatte je eine Ahnung von diesem kleinen Labor gehabt und jene die es hatten, waren auf Coruscant gestorben. Wehmütig dachte er an die vergangenen Jahre zurück, längst vergessen, für viele, aber nicht für ihn. Als das Imperium wieder aus der Versenkung auftauchte, war auch dieses System schnell gefallen, die meisten Bewohner wehrten sich und kamen in einem kurzen, aber brutalen Krieg ums Leben. Was jetzt noch hier lebte, waren vereinzelte Minenarbeiter. Der Planet, reich an Mineralien, brachte nicht einen fruchtbaren Acker hervor, einzig seine Abgeschiedenheit war dem Imperium von Wert gewesen. Was er zu tun hatte wusste er nur zu gut, was ihn erwarten würde auch. Erneut zügelte eine Salve rötlicher Blitze über den mit Wolken verhangenen Himmel, sie tauchten die Bastion in einen düsteren Schimmer. Lautlos schritt er los, verfiel in einen leichten Laufschritt und glitt zwischen den zerklüfteten Felsspitzen den Hang hinauf so nahtlos in die Schatten, als wäre er ein Teil von ihnen. Dies war eine seiner ersten Lektionen, er beherrschte sie noch immer. Mit den Schatten versank er in der Macht, huschte über Steine, immer weiter den Abhang hinauf bis zum Maueransatz. Wie von selbst fand er seinen Weg, jenen Weg den er genommen hatte als er einst aus der Bastion geflohen war. Damals, vor so langer Zeit. Mit einem Sprung gelangte er zum Abwasserrohr, die alten Scharniere des Gitters waren so stark verrostet dass er nur kurz mit der Macht daran ziehen musste um es aus seiner Verankerung zu reißen. Lautlos huschte er hinein und setzte es wieder halbwegs an seinen Platz zurück. Seine Gedanken waren auf sein Ziel gerichtet, so war es immer, egal wann er einen Auftrag übernahm hinterfragte er ihn nicht, informierte sich lieber selbst über Tragweite und Auswirkung, bevor er ihm all seine Konzentration schenkte. Diesmal jedoch war es ein wenig anders, diesmal war es persönlich, seine letzte Prüfung. Seine Prüfung hatte er damals vermasselt, aus der Sicht seines heutigen Zieles, heute aber würde er sie meistern, aus der Sicht seines Auftraggebers, aber vor allem, aus seinem Rachegefühl heraus. Die Macht führte ihn weiter, den alten Rohren entlang, sie waren so groß das er mühelos darin stehen konnte. Rache, ein so subtiler Gedanke, Wut, Zorn, die Pfade der dunklen Seite waren sie. Er nutzte sie, umgab sich damit, doch er gab sich ihnen nicht Gedankenlos hin. Ein Jedi wäre an diesem dunklen Ort sofort aufgefallen, er jedoch bewegte sich durch die dunkle Seite. Nichts würde sein Ziel warnen, bevor er ihm gegenüber stand. An einer Abzweigung angekommen sprang er einem schmalen Schacht hinab und kurz darauf einige Rohre weiter einem zweiten, dann trat er an die dünne Wand und lauschte. Sein Ohr hörte nichts, seine Sinne streckten sich aus und suchten im Raum neben sich, er war leer. Zischend erwachte seine gelbe Klinge zum Leben, sie bohrte sich spielend durch das Metall des Rohres, durch die Wand dahinter, dann zog er einen Kreis. Der glühende Durchgang war noch versperrt, ein druck mit der Macht gab ihn aber frei. Seine Waffe deaktivierte er, behielt sie jedoch in der Hand, so betrat er den Lagerraum vor sich. Keine Zeit verschwendete er damit sich umzusehen, er wusste ohnehin was sich hier befand. Die Übungsgeräte zur Wahrheitsfindung, Drogen, chemische Mittelchen, Folterinstrumente. Es war alles wie damals als er von hier floh. Unweigerlich dachte er an seine Beweggründe zurück, sah die Augen, die ihn jede Nacht verfolgten, ihre Augen. Kurz schüttelte er den Kopf, mahnte sich zur Konzentration. Jetzt durfte er keinen Fehler machen. Die Gänge waren leer, das leise summen der Überwachungsdrohnen klang wie sanftes Schnurren. Er beachtete sie nicht, eingetaucht in der Macht war er auch für sie nicht zu sehen, verborgen vor allem ging er weiter, wie ein Schatten, kaum mehr als einem Luftzug gleich. Die Türen glitten an ihm vorüber, Trainingsräume, Schlafräume, Kerker, Ebene für Ebene. Wenige Minuten später hielt er inne, er war fast am Ziel, doch da waren Stimmen. Sie flüsterten miteinander, es waren zwei Männer und eine Frau. Er spürte sie vor sich, hinter der nächsten Biegung. Langsam spitzte er um die Ecke. Eine Offizierin, begleitet von einem Soldat in der schwarzen Rüstung der Sturmtruppen, stand vor einem jungen Mann in tief schwarzer Robe. Ein Schüler der dunklen Seite, die nächtliche Patrouille, mehr auf der Suche nach ungehorsamen Schülern und ausbrechenden Gefangenen, als zum Schutz gegen äußere Angreifer. Gelangweilt schlenderten die drei langsam weiter. Damals, kurz vor seinem Abschluss hier, hatte auch er diese Aufgaben mit einer fast ebensolchen Schlampigkeit erfüllt. Heute war es ihm ein leichtes den dreien ein wenig mit der Macht nachzuhelfen. Er gab ihren Gedanken ein Ziel, ein Geräusch, eine sich vermeintlich öffnenden Türe weiter weg. Kurz hielten die drei inne, dann gingen sie mit schnellerem Schritt weiter und verschwanden bald darauf hinter einer Biegung. Nur einige Augenblicke später verhallten auch ihre Schritte, doch erst als er fühlte wie sie sich außer Reichweite seiner Sinne schoben, betrat er den Gang und schritt auf die letzte Türe zu die ihm von seinem Ziel trennte. Es waren Augenblicke wie dieser, Nächte wie dieser die ihn wach hielten, die ihn verfolgten, vielleicht würde er heute Frieden finden, vielleicht auch einen neuen Sinn, doch vor allem anderen, würde er seine Rache finden, Rache für sie, für das was er getan hatte und sie erdulden musste. Die Türe hatte keine Knöpfe, keine Riegel, keine Druckplatte, sie wurde einzig mit der Macht geöffnet und geschlossen und obgleich sie wie eine normale Türe aussah, so offenbarte sie erst beim Öffnen ihre wahre Eigenschaft. Schwerfällig glitt die Meter dicke Panzertüre auf, gab den Weg frei in einen dunklen Raum. Kohlebecken mit glimmenden Steinen und teilweise brennenden Holzscheiten warfen dunkle Schatten an die Wände. In Nischen eingelassene Statuen dunkler Lords umgaben den Raum. Am anderen Ende, vor ihm befand sich ein Podest, es war ausgekleidet mit einem dicken roten Teppich, davor befand sich ein breites Fenster. Von hieraus konnte man die stürmische Nacht sehen, ihren Kampf spüren. Sein Blick glitt auf die Gestalt vor dem Fenster, sie hockte im Schneidersitz auf dem Teppich und blickte hinaus. „Du kommst spät, ich hatte schon vor Jahren mit dir gerechnet.“ Die zischende Stimme des groß gewachsenen Mannes halte wie eine unheimliche Drohung wieder. „Bist du deswegen noch immer hier?“ Er verachtete diesen Mann und in seinen Worten ließ er es ihm deutlich spüren. „Du willst Rache, für etwas das du selbst getan hast? Dies ist kein Weg eines Jedi. Sag, was bist du?“ Sein Blick bohrte sich in den Rücken seines Zieles, er wusste dass dieser ihn verführen wollte, ihn falsche Werte geben wollte, es kümmerte ihn nicht. „Keine Antwort ist auch eine Antwort, doch mein Tod macht deine Tat nicht ungeschehen, was also willst du hier? Wenn nicht Rache, wenn nicht den Weg der Sith erneut folgen?“ Langsam trat er näher, er wollte diesen Moment auskosten, so viele Ziele hatte er schnell erledigt, doch dieses eine, wollte er genießen. „Ich überbringe eine Botschaft und du bist die Nachricht.“ Der Mann erhob sich schwerfällig, er war gut drei Kopf größer, hager aber doch kräftig. Seine rote Haut schimmerte im Licht des Feuers, der Blitze und seinen beiden aufflammenden Lichtschwertern. Grinsend wand er sich um, zeigte sein vernarbtes Gesicht mit der in den Schädel genagelten Augenklappe über dem linken Auge. Diese Narbe, bei seiner Flucht hatte er sie seinem alten Meister geschlagen, zu spät um etwas zu ändern, er war zu spät aufgewacht und hatte die Dinge erkannt. Heute würde er diesen Umstand begradigen. „Dann bist du ein Jedi?“ Seine eigene gelbe Doppelklinge flammte auf, sein Blick ruhte auf dem Gesicht des als rein blutig geborenen Sith. „Nein, ich bin ein Schatten.“ Mit diesen Worten tauchte er in die Macht, umgab sich mit einem Schleier dunkler Nebelschwaden. Lord Suros, hatte damit wohl gerechnet, er sandte eine Schockwelle dunkler Kraft aus, die jegliche Schatten verdrängte und ihn wieder zum Vorschein brachte. Erfasst von der Machtwelle wurde er einige Schritte zurück gedrängt. Sofort sprang der Lord ihn an. Kreischend schlugen die Lichtschwerter aufeinander. Ein Kampf den er vor über zehn Jahren verloren hatte, doch heute war er der Meister. Geflohen von den Sith fand er bei den Jedi eine neue Aufgabe, eine Aufgabe die ihn dicht an die dunkle Seite band und die ihn zugleich ermöglichte zu tun, was kein anderer Jedi tun konnte. Weit abseits vom Kodex, abseits von jeglicher offizieller Handlung, waren die Schatten für all jenes zuständig was getan werden musste, aber niemals sein durfte. Wieder und wieder trafen die Klingen sich, rot auf gelb, gelb auf rot. Sich in einem Kreis drehend wirbelten sie beide um einander herum, keiner gab nach, keiner gewann die Oberhand. Suros griff mit der Macht nach einer Kohlepfanne, schleuderte sie nach ihm. Er sprang zurück, griff selbst nach der Macht und schickte die Kohlepfanne zu dem Sithlord und warf noch eine weitere hinterher. Dieser sprang in einer Spiral durch die Luft, beide Pfannen zerschlugen der Wand. Glühende Kohlestücke rollten über den Boden. Abermals erfüllte der Tanz der Lichtschwerter den Raum mit einem surren und kreischen. Der Sith rammte ihn seinen Ellenbogen gegen die Brust, der Schmerz auf seinem Brustbein währte nur kurz, er blendete ihn einfach aus. Er revanchierte sich mit einem Tritt gegen das vordere Knie seines Gegners, dieser sackte kurz ein, parierte den tödlichen Schlag, musste aber ein harten, von der Macht unterstützten Tritt in Kauf nehmen, der ihn durch den Halben Raum zurück trieb, aber nicht zu Fall brachte. „Du bist stark geworden mein alter Schüler, sehr stark. Deswegen habe ich hier gewartet, nur deswegen. Jetzt beendest du deine Ausbildung, jetzt wirst du einer von uns.“ Donnernd erschall das Lachen des Sith, sein starrer Blick richtete sich auf ihn. Ein druck legte sich um seinen Hals, die Macht schnürte ihn die Kehle ab, entrang ihm ein Husten. Es währte nur einen Moment, dann schüttelte er den Griff des Sith von sich. Noch einmal trafen sich ihre Klingen, noch einmal sprühten Funken. Geschickt duckte er sich unter einem Hieb hinweg, brachte sich mit einer Drehung halb hinter den Sith und verletzte seinen rechten Oberschenkel mit einem Aufwärtsschlag. Brüllend vor Zorn wankte der Lord zurück, dem Podest empor, von dem er zuvor gesprungen war. Keine Sekunde gönnte er ihm, sofort setzte er nach. Seine wirbelnde Doppelkling erwischte die linke Hand seines Gegners, das zerteilte Lichtschwer viel zusammen mit zwei abgetrennten Fingern zu Boden. Eigentlich hätte der Hieb Suros töten sollen, zumindest war er auf seinen Hals gezielt, diesen konnte dieser jedoch im letzten Moment aus der Linie ziehen. Fauchend trat der Reinblütige erneut einen Schritt zurück. Der blanke Hass stand in seinen gelben Augen, die Aura seines Zorns wog wie ein Meer um ihn herum, ein Meer das einem Jedi ins Wanken bringen mochte, doch nicht ihm, er bediente sich dieser Kraft, bediente sich der Stärke seines alten Meisters. Mit einem Griff in die Macht ergriff er den Sith und zog ihn zu sich, dieser gab nach, folgte dem Zug und sprang ihn förmlich an. Einen harten Schlag übern den Kopf führend blockte er den Angriff des Sith ab, wurde jedoch bis zum Rand des Podestes zurück gedrängt. Ein Tritt folgte und fegte ihn von den Beinen. Klappernd landete seine Doppelklinge auf dem Boden hinter ihm und erlosch. Wieder legte sich die Dunkle Macht um seinen Hals, riss ihn in die Höhe und schleuderte ihn auf das Fenster zu. Ein leichtes lächeln umspielte seine Lippen, die Kraft um ihn herum war unbeschreiblich. Splitternd zerbarst die Fensterscheibe, eine Scheibe die so stark gewesen war, dass sie selbst schweren Laserbeschuss hätte aushalten können und eine Woge der Macht brach durch den Raum. Doch noch während er auf das Fenster zugerast war, hatte er sich mit dieser Kraft verbunden, hatte den blinden Zorn des Sith genutzt und sich darin verborgen. Unbemerkt, wie ein Schatten glitt er aus dem Griff, noch bevor dieser das Fenster zerbersten ließ. In diese dunkle Gabe getaucht hockte er unbemerkt in den Schatten des Raumes, direkt hinter dem Sith, dessen Blick ungläubig durch die Überreste der Scheibe hinaus in die Nacht starrte. „All zu leicht, mein alter Schüler…“ seine Worte erstarben als die gelbe Energieklinge von hinten durch seine Brust stach. Mit der Macht hatte er sie geholt, sich aufgerichtet und die Schatten verlassen, nun stand er hinter dem Sith, sein Lichtschwert in der Hand. Es dauerte Sekunden, dann viel der Sith nach vorne, rutschte von der Klinge, durch die Reste des Fensters in die Nacht hinaus. Ruhe machte sich in ihm breit, eine Ruhe wie sie immer kam wenn er einen Auftrag beendet hatte. Sein Geist vertrieb die Schatten aus seinem Verstand, aus seinem Körper, verjagte sie aus dem Raum und weiter hinaus. Alles war ruhig und still. Das leise Geräusch der aufgleitenden Panzertüre war zu hören, eine Person kam herein, er wusste bereits wer sie war, noch bevor sie sich neben ihm stellte. „Wir haben die Bastion unter Kontrolle, das Abholteam wurde benachrichtigt neun Gefangene konnten wir retten, die anderen 28 waren bereits verloren“. Wie beiläufig fügte der Jedi neben ihm hinzu, dass sich die Schüler der Sith nach dem Tod der drei ältesten ergeben hatten. Dann standen sie schweigend beisammen, sahen in den Sturm, stumm, ruhig bis auch die anderen eintraten. Zu viert standen sie da, sahen hinaus. Ein fernes Leuchtsignal kündete die Ankunft des republikanischen Transporters an. Mit ihm kämen die Gefangenen und die Geretteten hier weg. Blitze zuckten über das Land, die Kohle, längst zu einer schwach klimmenden Asche verbrannt, erlosch auch im letzten Kohlebecken. Die Schatten waren verschwunden.
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von Borbra
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